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By Doris Lucke (auth.), PD Dr. Doris Lucke, Michael Hasse M.A. (eds.)

ISBN-10: 3663092704

ISBN-13: 9783663092704

ISBN-10: 3810019968

ISBN-13: 9783810019967

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Bei der Atomkraft und der Gentechnologie, Entscheidungen gefcillt, die auch das Leben und die Interessen derer betreffen, die in der Gegenwart ohne Sitz und Stimme sind. Zeitgenossenschaft wird so vom disponiblen Akzeptanzrisiko der heutigen zum irreversiblen Existenzrisiko der noch nicht geborenen Generationen. Vor diesem Hintergrund lassen sich - mit aller gebotenen Vorsicht - abschließend einige Entwicklungstendenzen der gesellschaftlichen Akzeptanz umreißen. Abstimmungsgesellschaft wohin? Im Auftreten von Legitimitätsproblemen, deren delegitimierende Wirkungen auch vor den ehemaligen Vorreitem akzeptanzverbürgender Rationalisierung, Wissenschaft und Technik, nicht halt machen, manifestiert sich ein neuer Krisentypus.

43 Distanz zu den Parteien führt bei diesen Bürgern nicht zu Verdruß, Aufbegehren oder politischer Aktivität, da sie diesen Zustand gar nicht als defizitär erleben. Die von den Parteien öffentlich dargebotene Politik wird für die Lebensbedingungen des einzelnen immer unbedeutender und verliert ihren Ort in den Lebensentwürfen der Individuen (Meyer 1994: 7ft). Im Grunde handelt es sich um ein Auseinanderfallen von Politik und Leben, bei dem die Lücke zwischen Bürgern und Parteien durch symbolische Politik allein nicht mehr zu schließen ist.

Als ,catch all'-Parteien, die sich substantiell kaum noch voneinander unterscheiden, nehmen sie mit dem Abstand vom Partikularismus spezifischer Interessengruppen auch Abschied von den bindenden Politikkonzeptionen der Weltanschauungsparteien. Statt dessen trachten sie danach, die entstandene Vielzahl einzelner Wählergruppen möglichst vollständig und widerspruchsfrei zu integrieren: Sicherung von Zustimmung und deren Maximierung wird zum 5 6 Da aufgrund ökonomischer Strukturveränderungen und Krisen die Unterstützungsbereitschaft der Bevölkerung in immer geringerem Maße durch Ressourcenumverteilung und sozialstaatliche Leistungen gesichert werden konnte, versuchte man, Folgebereitschaft durch rhetorische Akte und über "symbolische Forderungsbefriedigung" (Sarcinelli 1987: 118) herzustellen.

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